Mehrgenerationen-Wohnen in Obermeilen

Auf der Weid in der Gemeinde Meilen entsteht ein einzigartiger und nachhaltiger Lebensraum für alle Generationen. Burkwil bietet hochwertigen, hindernisfreien Lebensraum und Voraussetzungen für einen nachhaltigen Lebensstil zu attraktiven Konditionen. Geplant sind sechs Gebäude mit insgesamt 100 Wohnungen in verschiedenen Typen, Grössen und Ausbaustandards, Begegnungszonen im Freien, Gemeinschaftsräume und Ateliers für Freizeit und Arbeit. Mit Partnerorganisationen aus der Region betreibt Burkwil einen Bioladen mit Bistro und führt Angebote rund um Gesundheit und Wohlbefinden. Zudem unterstützen Gemeinschaftsbüros und Angebote zur Kinderbetreuung das Arbeiten zu Hause und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Start der Erstvermietung ist ab Anfang 2023 geplant.

Die Mehrge­ne­ra­tionen-Siedlung Burkwil nimmt Form an

Gabriella Burkard, Stifterin und Präsi­dentin Stiftungsrat und Dan Schürch, Duplex Archi­tekten, geben Einblick ins Bauprojekt: zum Film

Meilensteine

  • 2019 Studien-
    auftrag
  • 2020 Planungsphase
  • 2021
  • 2022 Baustart Realisierung
  • 2023 Start Erstvermietung
  • 2024 Einzug Mieter und Mieterinnen
  • 2025

Die Projektorganisation

Trägerschaft Stiftung Burkwil
Geschäftsführung Stiftung casea ag, Beat Fellmann
Bauherrenberatung Buchhofer AG, Kuno Schumacher
Kommunikation advocacy AG, Sibylle Sutter
GrafikBrigitte Lampert
Architektur Duplex Architekten AG, Zürich
Baumanagement GMS Partner AG, Zürich-Flughafen
Ingenieur WaltGalmarini AG, Zürich
Heizung-Lüftung-Klima-Sanitär Gerber und Partner Haustechnik GmbH, Volketswil
Elektroplanung R+B engineering AG, Volketswil
Holzbauarbeiten Nägeli AG, Gais
Landschaftsarchitektur Müller Illien, Zürich
Dokumentation Joachim Mildner

Die Standards

Mit einer energieschonenden Bauweise orientiert sich Burkwil an den Voraussetzungen der 2000-Watt-Gesellschaft. Mit den Angeboten fördert Burkwil eine ökologische Lebensweise und ein umweltschonendes Verhalten im Alltag.

Burkwil entspricht dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS. Der Standard zertifiziert nachhaltige, ganzheitliche und zeitgemässe Bauten, die die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt umfassend in Planung, Bau und Betrieb einbeziehen.

Burkwil ist LEA-zertifiziert (Living Every Age). Das Gütesiegel für hindernisfreie und altersgerechte Wohnungen.

Aktuelles

  • 3. September 2021

    Burkwil am Meilemer Herbstmärt vom 3. September 2021

    Burkwil am Meilemer Herbstmärt vom 3. September 2021

    Bis die ersten Mauern stehen, bleibt ein Bauprojekt oft schwer fassbar. Wie wird es aussehen? Wie fügen sich die Gebäude in die Umgebung ein? Welche Menschen stehen hinter dem Projekt? Und was motiviert sie, dieses zu realisieren? Wir nutzen erneut die Gelegenheit zum persönlichen Kontakt mit den Meilemerinnen und Meilemern sowie Menschen aus der Region, die sich für das Projekt Burkwil interessieren:

    Am 3. September sind wir mit einem Stand am Meilemer Herbstmärt präsent. Wir zeigen das Siedlungs-Modell und stehen für Fragen zur Verfügung.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

  • 9. Juli 2021

    Meilenstein Baueingabe

    Meilenstein Baueingabe

    Nach Abschluss der Varian­ten­studien im Rahmen des Vorprojekts und der konstruktiven Ausar­beitung des Bauprojekts steht nun die Baueingabe für Burkwil an. Damit erhalten die Meilemer Behörden die Pläne zur Begut­achtung und Bewil­ligung vorgelegt. Sichtbar machen diesen wichtigen Meilenstein die Bauprofile, die ab Anfang Juli bis zum Ende der Bewil­li­gungsphase auf dem Grundstück Weid stehen werden.

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  • 9. Juli 2021

    Burkwil am Meilemer Wuchemärt vom 9. Juli 2021

    Burkwil am Meilemer Wuchemärt vom 9. Juli 2021

    Auf die bevorstehende Baueingabe hin haben Duplex Architekten die Baupläne und das Modell der Siedlung fertig gestellt. Zeigen konnten wir dies am Wuchemärt vom 9. Juli. Das rege Interesse der Meilemerinnen und Meilemer hat uns sehr gefreut. Auch aus anderen Regionen der Schweiz sind Menschen angereist, um Burkwil in Miniature zu sehen und mehr über das Bauprojekt zu erfahren.

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  • 7. März 2021

    Mondholz – ein spezielles Holz, das ein spezielles Ritual verdient

    ​Für die Realisierung von Burkwil werden rund 14'000 Kubikmeter Holz benötigt. Damit wird Burkwil zu einem der umfassendsten Holz-Siedlungsprojekte in der Schweiz. Das verwendete Mondholz kommt aus einheimischer Bewirtschaftung und wird ausschliesslich in der Schweiz bearbeitet.

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  • 1. Juli 2020

    Wir sind neu organisiert

    Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 24. Juni 2020 beschlossen, die Organisations- und Führungsstruktur der Grösse und Komplexität unseres Projektes anzupassen und weiter zu professionalisieren.

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Impressionen

Erste Eindrücke vom Burkwil-Projekt...

Bauprojekt

Visualisierung Fassade

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Visualisierung Fassade

Visualisierung Fassade

Visualisierung Dorfplatz

Visualisierung Dorfplatz

Visualisierung Dorfplatz

Visualisierung Dorfplatz

Visualisierung Fassade

Visualisierung Fassade

Visualisierung Fassade

Visualisierung Fassade

Modell

Modell

Modell

Modell

Veranstaltungen

Meilemer Wuchemärt, 9. Juli 2021

Meilemer Wuchemärt, 9. Juli 2021

Meilemer Wuchemärt, 9. Juli 2021

Meilemer Wuchemärt, 9. Juli 2021

Meilemer Herbstmärt 2019

Meilemer Herbstmärt 2019

Meilemer Herbstmärt 2019

Meilemer Herbstmärt 2019

Fragen und Antworten zu Burkwil

Die häufigsten Fragen zu Burkwil beantworten wir hier.

Fragen zum Projekt

  • Wann wird Burkwil realisiert?

    Die Etappen im Überblick:

    • 2. Dezember 2019: Ja zur Übertragung des Baurechts durch die Gemeinde Meilen an die Stiftung Burkwil.
    • Februar 2020: Unterzeichnung des Baurechtsvertrages.
    • April/Mai 2020: Start Planung Vorprojekt: Einholen von Expertenwissen sowie Meinungen und Bedürfnissen aus der Nachbarschaft.
    • Mai 2020: Start in die Planungsphase (Vorprojekt) mit Duplex Architekten Zürich:
    • Februar 2021: Start eines eigenständigen Projektes zur Aufwertung des Dollikerbachs unter der Leitung der Gemeinde Meilen
    • Juni 2021: Geplante Baueingabe.
    • 2022 - 2023: Realisierung des Bauprojektes nach Vorliegen der Baubewilligung und der Baufreigabe.
    • Anfang 2024: Geplante Fertigstellung Burkwil und Erstbezug der Mieterinnen und Mieter.

    Die wichtigsten Bauetappen im Überblick finden Sie hier. Die Planungsschritte werden laufend angepasst. Unser Newsletter hält Sie über Burkwil auf dem Laufenden.

  • Wann erfährt man Neuigkeiten zum Baufortschritt?

    Der Baufortschritt wird laufend auf der Webseite dokumentiert und via Newsletter kommuniziert. Die Daten und Informationen zu Veranstaltungen finden Sie hier.

    Sobald Bauaktivitäten auf dem Areal von Burkwil losgehen, können diese über die Webcam mitverfolgt werden.
    Nach welchen Grundsätzen wird Burkwil gebaut?

    Die Stiftung Burkwil strebt Bau und Betrieb der Siedlung nach folgenden Grundsätzen an:

    • Verwendung natürlicher, rezyklierbarer Baumaterialien mit Fokus auf Holz und Lehm
    • Bauweise mit geringem Energieverbrauch und Nutzung nachhaltiger Energiequellen
    • Förderung nachhaltiger Entwicklung gemäss den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft
    • Förderung Biodiversität durch Grünflächen und Biotop für einheimische Tier- und Pflanzenarten
    • Bereitstellung alters- und behindertengerechter Baustandards und Unterstützungsangebote für Menschen mit altersbedingten Einschränkungen (Alltagsunterstützung, Sicherheit, Betreuung, soziale Einbindung)
    • Nahversorgung durch integriertes Gewerbe für Gesundheit und Wohlbefinden
    • Schaffung gemeinschaftlich genutzten Flächen und Räumen mit hoher Aufenthaltsqualität
    • Förderung sozialer Durchmischung und sozialer Integration
    • Kooperation mit Sozialinstitutionen
  • Wer verantwortet die Realisation? Wer sind die Architekten?

    Mit der Unterzeichnung des Baurechtsvertrages zwischen der Gemeinde Meilen (Baurechtsgeberin) und der gemeinnützigen Stiftung Burkwil erhielt die Stiftung Burkwil grünes Licht für die Realisierung des Mehrgenerationen-Siedlungsprojektes. Für die Planung wurde das Architekturbüro Duplex Architekten Zürich beauftragt. Zur Evaluation des Architekturbüros hatte die Stiftung Burkwil im Dezember 2018 in einem Studienauftrag fünf Architekturteams zur Projekteingabe eingeladen. Die Ausführung wird der Bauplanungsfirma GMS Partner AG übertragen.

  • Wer ist zuständig für die Landschaftsarchitektur?

    MüllerIllien AG aus Zürich hat den Beitrag von Duplex Architekten als Landschaftsarchitekten begleitet und ist für die Realisierung der Umgebungsarbeiten verantwortlich.

  • Wie wird die Siedlung aussehen?

    Neben gut 100 Wohneinheiten sowie gemeinschaftlich zu nutzenden Räumen und Flächen gibt es überwiegend in den Erdgeschossen Räumlichkeiten für Gewerbe und Arbeit. Burkwil soll dabei den Charakter eines Dorfes haben, mit einem Dorfplatz als Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens und möglichst vielen Begegnungsorten. Die Siedlung verfügt zudem über viele Grünflächen und bezieht den Dollikerbach sowie den umliegenden Wald in die Siedlung ein.

    Hier geht es zur Fotogalerie. Sie wird laufend aktualisiert.

  • Wie gross ist die Fläche des gesamten Burkwil-Areals?

    Das Baugrundstück Weid beinhaltet drei vereinte Parzellen und bildet den östlichen Abschluss der Gemeinde Meilen, nahe an der Gemeindegrenze zu Uetikon am See. Es umfasst eine Fläche von rund 19'000 Quadratmetern. Mehr zum Standort finden sie hier.

  • Welche Wohnungsgrössen und wie viele Wohnungen gibt es?

    Auf einer Wohnfläche von rund 9'700 Quadratmetern gibt es Platz für rund 130 bis 160 Bewohnerinnen und Bewohner. Geplant sind gut 100 Wohneinheiten. Um die soziale Durchmischung zu fördern, sind Mietwohnungen in verschiedenen Grössen und Preiskategorien geplant. Vom kleinen Studio bis zur geräumigen Gemeinschaftswohnung über zwei Etagen, Einheiten von 1.5 bis 5.5.-Zimmern in insgesamt sechs Gebäudekörpern. Somit gibt es Wohnmöglichkeiten für Alleinstehende, Paare, Familien und Wohngemeinschaften. Es besteht zudem die Möglichkeit, dauerhaft oder vorübergehend Gäste- und Einzelzimmer zuzumieten.

  • Wie gross sind die zur Verfügung stehenden Gewerbeflächen?

    Auf rund 900 Quadratmetern bietet Burkwil unterschiedlich grosse Räumlichkeiten für gewerbliche Nutzung aus den Bereichen Kultur, Gastronomie, Detailhandel sowie Dienstleistungen mit Fokus Gesundheit, Wohlbefinden und Kinderbetreuung.

  • Wie hoch sind die Gesamtprojektkosten der Mehrgenerationensiedlung?

    Die Planungs- und Baukosten für Burkwil betragen nach Planungsstand Mai 2021 rund 75 Millionen Franken – dazu kommen der jährliche Baurechtszins und die bauherrenseitigen Leistungen.

  • Wie hoch ist der Baurechtszins?

    Der Baurechtsvertrag sieht in den nächsten 60 Jahren einen jährlichen Baurechtszins von mindestens 700'000 Franken pro Jahr vor.

  • Können sich interessierte Mieter*innen an der Entwicklung von Burkwil beteiligt?

    In der Planungsphase des Vorprojektes hat die Stiftung Burkwil Expertenwissen sowie Meinungen und Bedürfnisse aus der Nachbarschaft eingeholt. So beispielsweise über die Nutzung von Allmendflächen, zu den Erfolgsfaktoren für ein integriertes Laden-Bistro-Angebot sowie zu weiteren gewerblichen Angeboten. Geplant ist nach Abschluss der Mietverträge ein BewohnerInnen-Forum – ein Format in dem Bewohnerinnen und Bewohner ihre Bedürfnisse und Ideen einbringen und so Burkwil mitgestalten können.

  • Was passiert mit dem Dollikerbach?

    Der Dollikerbach gehört dem Kanton Zürich und wird in die Siedlung Burkwil integriert. Unter der Leitung der Gemeinde Meilen wird der heutige Verlauf teilweise renaturiert und aufgewertet. Mit einer Brücke sollen die beiden Siedlungsteile südlich und nördlich des Bachs miteinander verbunden bleiben. Es ist der Stiftung Burkwil ein grosses Anliegen, dass der Bach in das Gestaltungskonzept von Burkwil einbezogen wird.

  • Wer ist die Baurechtsgeberin?

    Baurechtsgeberin ist die Gemeinde Meilen. Mit dem Ja der Meilemerinnen und Meilemer zum Baurechtsvertrag zwischen ihrer Gemeinde und der gemeinnützigen Stiftung Burkwil gibt die Gemeinde das Grundstück für mindestens 60 Jahre im Baurecht an die Stiftung ab. Der Baurechtsvertrag verpflichtet die Stiftung Burkwil, den besonderen Anforderungen älterer Menschen Rechnung zu tragen. Zudem soll die Festlegung der Mietzinse den Grundsätzen der Kostenmiete folgen.

Fragen zur Lage und Verankerung in Meilen

  • Was zeichnet die Gemeinde Meilen aus?

    Die Zürichseegemeinde Meilen ist mit rund 14'000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine kleine Stadt. Die Meilemerinnen und Meilemer sprechen jedoch bewusst von ihrem „Dorf“; man kennt und grüsst sich. Die Lage direkt am See, Erholungsgebiete in der Natur und die gute Verkehrsanbindung an Zürich und Rapperswil sowie die gut ausgebaute Infrastruktur machen Meilen lebens- und liebenswert. Somit war es für die Stiftung eine glückliche Fügung, dass die Gemeinde Meilen auf der Weid über eine Fläche verfügt, die optimal zum Projekt passt.

  • Wo wird Burkwil gebaut?

    Das Grundstück Weid beinhaltet drei Parzellen im Osten des Gemeindegebietes in Obermeilen, nahe an der Gemeindegrenze zu Uetikon am See. Es umfasst eine Fläche von rund 19'000 Quadratmetern.

  • Werden Meilemerinnen und Meilemer in der Vermietung bevorzugt behandelt?

    Grundsätzlich ja. Bei der Wahl der Bewohnerinnen und Bewohner achten Burkwil aber auch auf eine gute soziale Durchmischung. Willkommen sind Menschen aus allen Generationen und Lebenswelten, die sich an den Werten des Zusammenlebens orientieren und Teil der Gemeinschaft Burkwil sein möchten. Besonders Rücksicht genommen wird auf das Verhalten älterer Menschen am Wohnungsmarkt; auf diese Weise kommt die Stiftung der Verpflichtung aus dem Baurechtsvertrag nach.

  • Wie steht die Gemeinde Meilen zum Projekt?

    Das Projekt wird in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung von Meilen realisiert und ist integraler Bestandteil der strategischen Ortsentwicklung der Gemeinde. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung unterstützen Burkwil wohlwollend.

  • Was bringt die neue Siedlung für die Gemeinde?

    Die Meilemerinnen und Meilemer und alle Menschen aus der Umgebung sind in Burkwil herzlich willkommen; sie sollen am gemeinsamen Zusammenleben teilhaben. Sie können die öffentlichen Angebote von Burkwil, beispielsweise die Gemeinschaftsflächen, den Laden und das Bistro sowie die weiteren gewerblichen Angebote nutzen. So wird sich Burkwil in die drei bestehenden Quartiere ausserer Rain, Lütisämet und Weid integrieren.

Fragen zur Besonderheit von Burkwil

  • Was ist das Besondere an der Mehrgenerationen-Siedlung?

    Die Mehrgenerationen-Siedlung Burkwil wird Leben, Freizeit und Arbeit vereinen und damit einen Mehrwert schaffen. Die Stiftung Burkwil strebt deshalb Bau und Betrieb der Siedlung nach sozialen, ökologischen und lokalen Grundsätzen an. Das Zusammenleben zwischen den künftigen Nachbarinnen und Nachbarn, insbesondere die Verbindung von Menschen aus verschiedenen Generationen, steht im Zentrum. Infrastruktur und Dienstleistungen sind auf die Autonomie, Privatsphäre sowie zur Förderung der Selbstbestimmung insbesondere von Menschen ab dem dritten Lebensabschnitt ausgerichtet. Die gemeinschaftlich genutzten Flächen und Räume mit hoher Aufenthaltsqualität fördern die soziale Durchmischung und die soziale Integration. Zudem gibt es gesundheitliche Unterstützungsangebote und Angebote für Freizeit und Leben für Alt und Jung.

  • Was macht Burkwil zu einem ökologischen Leuchtturmprojekt?

    Burkwil legt Wert auf Nachhaltigkeit und Ökologie. Das Projekt orientiert sich an den Voraussetzungen der 2000-Watt-Gesellschaft. Dazu gehört der Einsatz erneuerbarer Energieressourcen, die aktive Nutzung von Regenwasser sowie ein möglichst geringer ökologischer Fussabdruck. Dies gilt für den Bauprozess, die verwendeten Materialien sowie den späteren Betrieb. Hinzu kommt die auf Biodiversität ausgerichtete, natürliche Umgebungsgestaltung, die auch den Dollikerbach einbezieht.

  • Was bedeutet die LEA-Zertifizierung?

    Die altersgerechte Bauweise von Burkwil erfüllt die Kriterien der LEA-Zertifizierung. LEA steht für Living Every Age (zu deutsch: Leben in jedem Alter) und bezieht sich auf bauliche und architektonische Gegebenheiten innerhalb und ausserhalb einer Wohnung sowie der unmittelbaren Umgebung der Wohnanlage. Angestrebt wird der LEA-Gold-Standard für die überwiegende Mehrheit der Wohnungen.

  • Was sollen die Menschen mitbringen, die in Burkwil wohnen möchten?

    Die Menschen in Burkwil sollen sich zu den Werten im Zusammenleben bekennen, zum umsichtigen und ökologischen Verhalten, zum regionalen Bezug und zum gesellschaftlichen Engagement. Sie bezeugen dies mit der Unterzeichnung der Burkwil-Charta.

  • Wie trägt die Stiftung Burkwil zum künftigen Leben in der Siedlung bei?

    Das Zusammenleben zwischen den künftigen Nachbarinnen und Nachbarn, insbesondere die Verbindung von jüngeren und älteren Menschen steht im Zentrum von Burkwil. In der Vermietung setzt sich die Stiftung Burkwil für eine gute soziale Durchmischung ein. Sie gibt die Rahmenbedingungen vor, damit sich die Menschen im Burkwil an den Grundsätzen und Werten von Burkwil orientieren können. Das einzelne, persönliche Engagement bleibt indessen freiwillig. Mit einer Anlaufstelle für verschiedene Anliegen innerhalb der Siedlung und insbesondere für Menschen mit Unterstützungsbedarf sowie mit der Lancierung von Veranstaltungen unterstützt die Stiftung die Siedlung nachhaltig in deren Betrieb und Weiterentwicklung.

  • Nach welchen Standards wird Burkwil gebaut?

    Bezüglich der Nachhaltigkeitsstandards orientiert sich Burkwil an den Voraussetzungen der 2000-Watt-Gesellschaft. Die Zertifizierung nach dem SNBS-Label – dem Standard für nachhaltiges Bauen in der Schweiz – ist in Prüfung. Die altersgerechte Bauweise von Burkwil erfüllt die Kriterien der LEA-Zertifizierung. Die meisten Wohnungen erfüllen den LEA-Gold-Standard als Ausdruck für erhöhte Anforderungen an die Alterstauglichkeit der Infrastruktur. LEA steht für Living Every Age und bezieht sich auf bauliche und architektonische Gegebenheiten innerhalb und ausserhalb einer Wohnung sowie der unmittelbaren Umgebung der Wohnanlage.

Fragen zur Infrastruktur und den Dienstleistungen

  • Welche Art Gewerbe wird in Burkwil einziehen?

    Geplant sind ein Bioladen, ein Bistro, Ateliers für Handwerk und Kleingewerbe, Angebote für Gesundheit und Wohlbefinden sowie für Kinderbetreuung. Burkwil ist aktuell im Gespräch mit potenziellen Gewerbepartnern aus der Region.

  • Welche (gesundheitlichen) Unterstützungsangebote sind geplant?

    Burkwil wird altersgerechte Infrastruktur und Unterstützungsangebote für Menschen mit altersbedingten Einschränkungen bereitstellen. Darunter fallen verschiedene Dienstleistungen wie therapeutische Angebote, Arztpraxen, Malzeitendienste und Fitnessangebote. Zudem ist die Nahversorgung durch integriertes Gewerbe für Gesundheit und Wohlbefinden sichergestellt.

  • Welche Angebote für Freizeit und Leben sind geplant?

    Burkwil schafft gemeinschaftlich genutzte Flächen und Räume mit hoher Aufenthaltsqualität und fördert die soziale Durchmischung und soziale Integration. In Planung befindet sich ein intergenerativer Spielplatz, Ateliers für Handwerk und Musik, Gemeinschaftsgärten, eine Velowerkstatt, ein öffentlicher Pavillon mit Grillstelle sowie diverse Begegnungszonen wie beispielsweise der zentrale Dorfbrunnen.

Fragen zur Vermietung von Wohnungen

  • Ab wann kann man in Burkwil wohnen?

    Nach dem heutigen Stand der Planung ist der früheste Einzug der Mieterinnen und Mieter Anfang 2024. Dieser Termin kann sich verschieben, wenn sich die Planung, die Erteilung der Baubewilligung oder der Bau verzögern.

  • Wie kann man sich für das Wohnen bewerben?

    Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch keine Bewerbungen möglich. Unser Newsletter hält Sie über Burkwil auf dem Laufenden – auch zu welchem Zeitpunkt die Vermietung startet. Diese werden wir nach erteilen der Baubewilligung in Angriff nehmen. Zu diesem Zeitpunkt wird es eine Übersicht über die verfügbaren Wohneinheiten mit Informationen zu Grösse, Ausstattung und Mietzins geben.

  • Wie hoch werden die Mieten für die unterschiedlichen Wohnungen sein?

    Um die soziale Durchmischung zu fördern, sind Mietwohnungen in verschiedenen Grössen (Einer-, Paar-, Familienhaushalte, Clusterwohnung) und in drei unterschiedlichen Preissegmenten geplant, die sich an folgenden Grundsätzen orientieren:

    • Günstige Wohnungen für Personen mit tiefem Einkommen oder mit AHV-Ergänzungsleistungen
    • Standard Wohnungen
    • Premium Wohnungen (Wohnungen an privilegierter Lage; hochwertiger Innenausbau)

    Die Mehrheit der Wohnungen wird im Standard-Segment angeboten. Die Aufteilung in drei Preissegmente ermöglicht die Stiftung Burkwil, indem der Mietzins einzig den jährlichen Baurechtszins für das Grundstück sowie die Kosten für Betrieb, Unterhalt und Erneuerung der Siedlung deckt – nach dem Modell der Kostenmiete gemäss Ziffer 3.3. des Baurechtsvertrags zwischen der Stiftung und der Gemeinde. Die Baukosten finanziert die gemeinnützige Stiftung aus eigenen Mitteln.

  • Was bedeutet Kostenmiete?

    Bei der Kostenmiete werden die Mietzinse durch die effektiv entstehenden Kosten begrenzt. Rendite- oder Spekulationszuschläge entfallen. Auf diese Weise funktioniert ein grosser Teil der gemeinnützigen Wohnbauträger im Kanton Zürich (Wohnbaugenossenschaften). Der höchstzulässige Mietzins setzt sich aus Betriebskosten zusammen. Die Betriebskosten werden gemäss den effektiv ermittelten Kosten oder – wie bei den Genossenschaften in Zürich – praktischerweise mit 3,25% des Gebäudeversicherungswerts der Anlage festgelegt. Dazu kommen die Kosten der Siedlungsbetreuung; die Kapitalkosten entfallen.

  • Wie werden die günstigen Wohnungen vergeben? Gibt es ein Mietreglement?

    Die Wohnungsvergabe erfolgt auf Bewerbung und orientiert sich an Vergabekriterien. Für die Vergabe der günstigen Wohnungen und um sicher zu stellen, dass ältere oder sozial benachteiligte Menschen Zugang zu geeigneten Wohnungen haben, wird es ein Mietreglement geben (in Erarbeitung).

Fragen zur Materialisierung

  • Welche Vorteile haben Holz und Lehm als Baumaterial?

    Die Verwendung von ökologischen Baumaterialien zählt zu den Grundsätzen von Burkwil und macht es zu einem ökologischen Leuchtturmprojekt. Holz und Lehm sind Naturmaterialien, die sich optimal ergänzen. Sie wurden deshalb in ihrer Kombination bereits in der frühen Projektphase für ihren Einsatz in Burkwil getestet. Holz ist ein nachwachsender, regional verfügbarer Baustoff (geringe Transportwege) und verfügt über erstklassige wohnklimatische Eigenschaften. Die Erfahrungen mit Holz zeigen, dass damit modernste Bauten realisierbar sind und weitgehend auf weitere umweltbelastende Baustoffe verzichtet werden kann. Lehm hat eine Jahrtausende alte Tradition. Sei dies als Mauerwerk in Form von Stampflehm oder als Ergänzung zu Holz im Innenraum. Lehm erlebt heute in der Architektur eine Renaissance – und kann erst noch unmittelbar vor Ort erzeugt werden. Im Falle von Burkwil besteht die gesamte Tragstruktur aus Holz (Vollholzstruktur), der Lehm ergänzt die Holzstruktur sowohl im Aussen- wie im Innenbereich.

  • Inwiefern beeinflusst die Fassadenbegrünung das Mikroklima?

    Bewachsene Fassaden reduzieren die Sonneneinstrahlung um bis zu fünfzig Prozent, regulieren den Wärmehaushalt im Gebäude und können für eine lokale Abkühlung von zwei bis zehn Grad Celsius führen. In der Folge lassen sich zum Beispiel auch die Heizkosten markant senken. Burkwil prüft deshalb entsprechende Massnahmen zur Fassadenbegrünung.

Fragen zur Stiftung

  • Wieso baut eine gemeinnützige Stiftung?

    Burkwil setzt sich als gemeinnützige Stiftung für das Gemeinwohl ein. Die Gemeinnützigkeit ist in der Stiftungsurkunde festgehalten und wird von der Stiftungsaufsicht überprüft. Damit auch günstiger Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen oder mit AHV-Ergänzungsleistungen angeboten werden können, deckt die gemeinnützige Stiftung Burkwil mit den Mietzinsen einzig den jährlichen Baurechtszins für das Grundstück sowie die Kosten für Betrieb, Unterhalt und Erneuerung der Siedlung. Nach dem Modell der Kostenmiete gemäss Ziffer 3.3. des Baurechtsvertrags zwischen der Stiftung und der Gemeinde. Die Baukosten finanziert die gemeinnützige Stiftung aus eigenen Mitteln.

  • Wer ist die Stiftung Burkwil?

    Die Stiftung Burkwil wurde im Jahr 2018 als gemeinnützige Stiftung gegründet. Sie ist nachhaltig ausgerichtet und gesellschaftlich engagiert. Stiftungszweck ist die Realisation eines Mehrgenerationen-Siedlungsprojektes sowie dessen Betrieb. Die Stiftung strebt keine Gewinne an.

  • Welches ist die Vision von Burkwil?

    Mit dem Mehrgenerationen-Siedlungsprojekt Burkwil soll ein nachhaltiger Lebensraum entstehen. Für Mensch und Natur. Fürs Quartier. Burkwil vereint Leben, Wohnen und Kleingewerbe und bietet bezahlbaren Wohn- und Lebensraum für Menschen aus allen Generationen und sozialen Schichten. Burkwil fördert eine gelebte Gemeinschaft, unterstützt einen nachhaltigen Lebensstil und ermöglicht selbständiges Wohnen im Alter. Der Siedlungsbetrieb bietet bei Bedarf Unterstützung im Alltag. Damit ein Miteinander und Nebeneinander für Alt und Jung möglich ist.